Glashagens Häuslereien

Schon zu älteren Zeiten gab es in Mecklenburg auch im Amtsbereich Doberan Häusler. Dazu gehörte ein sehr kleines Grundstück für einen kleinen Hof und bescheidenen Garten von oft weniger als fünfzig Quadratruthen. Solche Kleinstflächen entstanden anläßlich der Feldregulierungen aus den Bauernhufen. Die Pachtverträge der Bauern der Hufen I bis III im Dorf Glashagen mußten die Herausnahme solcher Flächen aus ihrem Acker zur Ansetzung von Häuslerein oder auch Büdnereien erlauben. Ihre Pachrverträge enthielten solche Auflagen ausdrücklich. In unserem zunächst beschriebenen Fall handelt es sich um gemeindeeigenes Land am südöstlichen Dorfrand, gegenüber der Schule auf dem die erste Häuslerei errichtet wurde.

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Häuslerei Nr. 3

Die Häuslere wurdei 1938, durch das Baunternehmen Karl Reimer, errichtet. Bauherr war Willi Oldenburg. Diese Häuslerei erfüllte natürlich alle Bedingungen der damaligen Zeit, die man an den Bau und die Einrichtung von Häuslereien stellte. Charkteristisch die Stallungen des Viehs im gleichen Haus, während die Büdner gleichzeitig nachträglich vielfach Nebengebäude errichteten, um Wohflächen im Haupthaus zu erweitern. (Siehe Büdnerei 12)

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