Büdnerei № 4a

Die Büdnerei № 4a tauchte erstmalig in einem Flurplan von 1859 auf. Diese lag damals noch auf der Feldmark von Reddelich (Hufe VII). Büdner war Heinrich Schwiesow, geb. 1823.

Lage der Büdnerei in der Feldmark.

1856 Heinrich Schwiesow

1867: Volkszählung ,auf der Büdnerei lebten Büdner Heinrich Schwiesow mit fünf Personen.
Außerdem die Einlieger : Witwe Sophie Pentzin (geb. 1823) mit fünf Personen, dazu Knecht Joachim Schadebeck und Kostkind Wilhelm Schadebeck.
Arbeitsmann Johann Bartels (geb. 1833) mit vier Personen und
Arbeitsmann Christian Bruhn (geb. 1822) mit sechs Personen.

1889: Erwerber Wilhelm Niemann

Einlieger: Johann Voigt 1846, Arbeiter, 3 Personen.

1896: Gesamtfläche der Kanon-Regulierungs-Periode 1881-1901, 2 Hektar, 20 Ar 4 Quadratmeter, Kanon 78 Mark, 18 Pfennige; Brandkassenwert der Gebäude 3375 Mark [29]

1900: Volkszählung Büdner Wilhelm Niemann 1843, drei Personen.

1913 Büdner Karl Johann Wilhelm Niemann ist verstorben und beerbt sechs Kinder. Der Sohn Maurer Ludwig Niemann erhält die Büdnerei, die weiteren fünf Geschwister werden zu gleichen Teilen bedacht.


1921 bekommt Ludwig Niemann einen Hofbrief für die Büdnerei, wie er bei der Umwandlung , wie hier nach der Ablösung des Kanons, ausgefertigt wurde.

1942: Die Büdnerei ist im Besitz von Ludwig Niemann [lt. Pachtvertrag für die Schulländereien]

1945: Die Büdnerei ist im Besitz der Familie Ludwig Niemann.

1953: Familie Ernst Niemann.

2008: beendetete Ernst Niemann, der letzte Büdner der Büdnerei 4a. Ein sehr schönes Zeitzeugnis ist die Aufzeichnung seines Lebens auf der Büdnerei.



Bestandszeichnung von 1859
Artikel aktualisiert am 15.11.2023